- ersten Glühwein trinken
- gute Bücher lesen
- laufende Nase irgendwie aushalten
- Silvester langsam planen
- viel Tee trinken
- beim aus-dem-Fenster-gucken im Büro von leuchtend orangenen Ahornbäumen angestrahlt werden
- ausschlafen
- Freunde besuchen
- Konzertbesuche planen
- vom Sommer träumen
- Filme gucken
- lange telefonieren
...
Dienstag, 27. Oktober 2009
Sonntag, 13. September 2009
Romantik im Eiernest
Gestern Abend hab ich mal wieder was Tolles und eher Ungewöhnliches erlebt. Und zwar war ich mit Friedels bei einem Gartenkonzert. War echt sehr cool, ein kleiner gemütlicher Garten, einige Musiker sowie viele, viele Gäste, die einfach durch die offene Wohnungstür in den Garten gekommen sind und dort auf der Wiese, auf Decken, auf Hockern mit Bier, Wein, Prosecco,... den Abend genossen haben.
Freitag, 21. August 2009
gut gemacht
Hach, ich finde immer wieder schön, wenn ich aus meiner Fachzeitschrift, die ich im Geschäft bekomme, selber ein paar sehr interessante Infos und Linktipps bekomme. Habe daher unter anderem sehr coole Bilder und Sprüche gefunden, die Wesenszüge von Jesus mit heutigen Worten darstellen. Diese zum Beispiel:


Viele weitere witzige, schöne und nachdenkenswerte Bilder (und auch zahlreiche unterhaltsame Links) gibt's bei einer der Websiten von Eva Jung.


Viele weitere witzige, schöne und nachdenkenswerte Bilder (und auch zahlreiche unterhaltsame Links) gibt's bei einer der Websiten von Eva Jung.
Donnerstag, 23. Juli 2009
mit der U2 zu U2
Am vergangenen Wochenende war es soweit: ich konnte einen Punkt von meinem Wunschzettel abhaken. Aber ich fang mal von vorne an:
Los ging das Wochenende in Berlin mit einem 12 km langen Stau, 4 Stunden lang auf der Autobahn stehn, andre Leute beobachten, aussteigen, am Straßenrand Eis kaufen, in den Wald laufen zum "austreten", mal wieder 10 Meter weiterfahren,...

Aber irgendwann haben wir es doch geschafft und sind in unserer schnuckeligen kleinen Hotelpension angekommen. Das Haus war super, schöner Jugendstil mit Stuckdecken und einem coolen alten Aufzug:

Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdeckt man so einige Dinge. Beispielsweise dass Berliner einfach nicht wirklich so einen guten Stilgeschmack haben wie die Stuttgarter. Oder findet Ihr das Auto mit diesem Lack etwa toll?!?!?

Und in meinem Stadtviertel habe ich mir den Baufortschritt meines neuen Gebäudekomplexes angeschaut. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich selber ein Loft Apartment oder ein Penthouse darin beziehen soll.

Am Abend kam es dann aber endlich zum eigentlichen Grund der Reise. Ok, wir haben nicht die U2 zum Olympiastadion genommen, sondern die S-Bahn, weil es schneller ging. Aber damit konnten wir auch U2 sehen und vorher noch Snow Patrol.

Es war ein wundervolles Konzert. Und sogar bisher das allergrößte im Berliner Olympiastadion: 90.000 Besucher. Das hatte nicht mal Michael Jackson geschafft, bei ihm kamen nur 77.000 Leute, alle anderen Konzerte dort waren noch kleiner.
Besonders beeindruckt hat mich auch die Atmosphäre bei wirklich geistlichen Liedern. Wenn Bono singt "I was born to sing for You, I didn't have a choice but to lift You up. [...]you and I will magnify The Magnificent" und man ihn dabei sieht, da habe ich schon gemerkt, dass echt was dahintersteckt. Zumindest habe ich das so empfunden und es genossen.
So weit hinten, wie der Blickwinkel dieses Bildes ist, standen wir zum Glück nicht. Das habe ich geschossen, nachdem das Konzert vorbei war und schon tausende rausgeströmt sind.

Bevor es am Sonntag dann wieder auf die Autobahn ging (glücklicherweise mit fast keinem Stau) haben wir aber erst noch ausgiebig gefrühstückt und zwar im Schwarzen Café. Es war lecker, gemütlich und der Name hat uns gleich wieder auf die Rückkehr in Stuggi-Gefilde eingestimmt... ;-)
Los ging das Wochenende in Berlin mit einem 12 km langen Stau, 4 Stunden lang auf der Autobahn stehn, andre Leute beobachten, aussteigen, am Straßenrand Eis kaufen, in den Wald laufen zum "austreten", mal wieder 10 Meter weiterfahren,...
Aber irgendwann haben wir es doch geschafft und sind in unserer schnuckeligen kleinen Hotelpension angekommen. Das Haus war super, schöner Jugendstil mit Stuckdecken und einem coolen alten Aufzug:
Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdeckt man so einige Dinge. Beispielsweise dass Berliner einfach nicht wirklich so einen guten Stilgeschmack haben wie die Stuttgarter. Oder findet Ihr das Auto mit diesem Lack etwa toll?!?!?
Und in meinem Stadtviertel habe ich mir den Baufortschritt meines neuen Gebäudekomplexes angeschaut. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich selber ein Loft Apartment oder ein Penthouse darin beziehen soll.
Am Abend kam es dann aber endlich zum eigentlichen Grund der Reise. Ok, wir haben nicht die U2 zum Olympiastadion genommen, sondern die S-Bahn, weil es schneller ging. Aber damit konnten wir auch U2 sehen und vorher noch Snow Patrol.

Es war ein wundervolles Konzert. Und sogar bisher das allergrößte im Berliner Olympiastadion: 90.000 Besucher. Das hatte nicht mal Michael Jackson geschafft, bei ihm kamen nur 77.000 Leute, alle anderen Konzerte dort waren noch kleiner.
Besonders beeindruckt hat mich auch die Atmosphäre bei wirklich geistlichen Liedern. Wenn Bono singt "I was born to sing for You, I didn't have a choice but to lift You up. [...]you and I will magnify The Magnificent" und man ihn dabei sieht, da habe ich schon gemerkt, dass echt was dahintersteckt. Zumindest habe ich das so empfunden und es genossen.
So weit hinten, wie der Blickwinkel dieses Bildes ist, standen wir zum Glück nicht. Das habe ich geschossen, nachdem das Konzert vorbei war und schon tausende rausgeströmt sind.

Bevor es am Sonntag dann wieder auf die Autobahn ging (glücklicherweise mit fast keinem Stau) haben wir aber erst noch ausgiebig gefrühstückt und zwar im Schwarzen Café. Es war lecker, gemütlich und der Name hat uns gleich wieder auf die Rückkehr in Stuggi-Gefilde eingestimmt... ;-)
Dienstag, 14. Juli 2009
mein Leben im Dschungel
Ich hab ja mal wirklich im Dschungelland gelebt. Aber am Sonntag wurde mir mal wieder klar, dass ich auch hier mitten in der City doch irgendwie dschungelig lebe. Denn als ich die Treppen hochlaufe, windet sich gerade etwas langes dunkles auf den Stufen entlang. Ok, keine Giftschlange, aber immerhin ne Blindschleiche, die auf den ersten Blick auch erschrecken kann...
Donnerstag, 9. Juli 2009
Lyrik
Ich gebe zu, ich habe nicht selbst gedichtet. Jedoch habe ich von einer interessanten Werbeform für Doppelherz gehört, nämlich der literarischen Werbepause. Und da hab ich mal ein paar witzige Gedichtchen abgetippt.
(Kleine Anmerkung dazu: Der Inhalt ist nicht auf mich bezogen...)
Vom Fett
Ich wär so gerne der, der einst den Schmand erfand,
und hoffe, dass ich mal auf Feta throne
und dass mir aller Rahm gehört im ganzen Land,
dass ich in einem Haus aus Mascarpone wohne
und meine Badewanne soll voll Sahne sein,
ich fülle sie aus tausend kleinen Flaschen.
Und Mozzarella-kauend steige ich hinein
um mir das Haar mit Parmesan zu waschen
und im Crème Double leg ich mich zur Ruh
und träum von meinem Butterberg bei Bremen.
Ich bin mir sicher: ich nehm niemals zu
und bitte nur, mir das auch abzunehmen.
Ok, wer es etwas leichter mag...:
Papa muss Pipi
Es pinkelt sich so gut auf der Akropolis.
Ich weiß, für Klassik-Fans ist das zum Heulen.
Und überall die Hinweisschilder "Please don't piss".
Jedoch: ich musste...
und es gab so viele Säulen.
Der Eiffelturm, das ist ein harter Brocken.
An jeder Ecke Vater, Mutter, Kind,
man kann sich höchstens ans Geländer hocken.
Doch bitte: achten Sie auf Gegenwind.
(Kleine Anmerkung dazu: Der Inhalt ist nicht auf mich bezogen...)
Vom Fett
Ich wär so gerne der, der einst den Schmand erfand,
und hoffe, dass ich mal auf Feta throne
und dass mir aller Rahm gehört im ganzen Land,
dass ich in einem Haus aus Mascarpone wohne
und meine Badewanne soll voll Sahne sein,
ich fülle sie aus tausend kleinen Flaschen.
Und Mozzarella-kauend steige ich hinein
um mir das Haar mit Parmesan zu waschen
und im Crème Double leg ich mich zur Ruh
und träum von meinem Butterberg bei Bremen.
Ich bin mir sicher: ich nehm niemals zu
und bitte nur, mir das auch abzunehmen.
Ok, wer es etwas leichter mag...:
Papa muss Pipi
Es pinkelt sich so gut auf der Akropolis.
Ich weiß, für Klassik-Fans ist das zum Heulen.
Und überall die Hinweisschilder "Please don't piss".
Jedoch: ich musste...
und es gab so viele Säulen.
Der Eiffelturm, das ist ein harter Brocken.
An jeder Ecke Vater, Mutter, Kind,
man kann sich höchstens ans Geländer hocken.
Doch bitte: achten Sie auf Gegenwind.
Mittwoch, 1. Juli 2009
handgemacht
Vor einiger Zeit hab ich auf dem Blog von Anna gewonnen :-)
Und zwar hat sie mir eine angezogene Vase geschenkt, deren Kleid sie selbst gefertigt hat. Aber seht selbst:

Also nochmal in aller Öffentlichkeit: DANKE ANNA!
Und zwar hat sie mir eine angezogene Vase geschenkt, deren Kleid sie selbst gefertigt hat. Aber seht selbst:

Also nochmal in aller Öffentlichkeit: DANKE ANNA!
Freitag, 22. Mai 2009
Danke
In der aktuellen Neon habe ich einen Artikel über Freundschaften gelesen, worin es darum geht, dass sehr viele Leute im Laufe des Erwachsen-Werdens ihre Freunde verlieren. Sie haben zwar viele Bekannte und sogenannte Freunde, aber richtige Freunde, mit denen sie alles teilen können, finden sich nicht einfach und Einsamkeit breitet sich aus.
Beim Lesen ist mir mal wieder bewusst geworden, wie gut es mir da geht. Ich denke auf jeden Fall, dass ein gemeinsamer Glaube eine gute Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis einer Freundschaft bildet. Außerdem kann man innerhalb einer Gemeinde echt relativ einfach Kontakte schließen, insbesondere wenn man völlig neu in der Stadt ist und niemanden kennt.
Natürlich habe ich auch viele Bekannte und lockere Freunde. Aber ich bin mir auch sicher, dass ich mehrere Freunde habe, die ich mitten in der Nacht anrufen kann, wenn es mal "brennen" sollte.
Danke dafür! Das ist echt ein riesengroßer Schatz und anscheinend leider nicht selbstverständlich.
Beim Lesen ist mir mal wieder bewusst geworden, wie gut es mir da geht. Ich denke auf jeden Fall, dass ein gemeinsamer Glaube eine gute Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis einer Freundschaft bildet. Außerdem kann man innerhalb einer Gemeinde echt relativ einfach Kontakte schließen, insbesondere wenn man völlig neu in der Stadt ist und niemanden kennt.
Natürlich habe ich auch viele Bekannte und lockere Freunde. Aber ich bin mir auch sicher, dass ich mehrere Freunde habe, die ich mitten in der Nacht anrufen kann, wenn es mal "brennen" sollte.
Danke dafür! Das ist echt ein riesengroßer Schatz und anscheinend leider nicht selbstverständlich.
Sonntag, 17. Mai 2009
Montag, 20. April 2009
das hab ich heute gelesen
Ein Wasserträger in Indien hatte zwei große Töpfe. Sie hingen von je einem Ende einer Stange, die er quer über seinen Nacken trug. Einer der Töpfe hatte einen Sprung. Der andere Topf war perfekt. Aus diesem perfekten Krug bekam der Wasserträger immer eine volle Portion Wasser.
Aber am Ende des langen Spazierganges von dem Bach zum Haus war der Topf mit einem Sprung nur halbvoll. Das passierte täglich zwei Jahre lang und der Wasserträger hatte immer nur ein und einen halben Topf Wasser wie er zu Hause ankam.
Natürlich war der perfekte Topf sehr stolz auf seine Leistungen.
Aber der arme Topf mit einem Sprung machte sich selbst immer Vorwürfe und schämte sich, dass es nur die halbe Leistung erbringen konnte.
Eines Tages, nach zwei Jahren bitterer Selbstvorwürfe, sprach der Topf den Wasserträger beim Bach an. „Ich schäme mich und ich möchte mich bei dir entschuldigen. Der Sprung auf meiner Seite macht es nicht möglich das ganze Wasser zu dir nach Hause zu bringen. Den ganzen Weg entlang tröpfelt das Wasser hinaus. Weil ich fehlerhaft bin, bekommst du, trotz deiner Schwerarbeit, nicht alles was du bekommen solltest.“ sagte der Topf.
Der Wasserträger sagte zum Topf: “Aber ist es dir nicht aufgefallen, dass es auf deiner Seite des Weges wunderschöne Blumen gibt? Auf der anderen Seite gibt es keine. Ich habe immer gewusst, dass du einen Sprung hattest. Und deswegen habe ich Blumensamen auf deiner Seite des Weges gesät. Jeden Tag auf dem Weg nach Hause bewässerst du sie. Und seit zwei Jahren kann ich diese Blumen pflücken und mein Haus damit schmücken.
Wenn du anders wärst als du bist, würde ich auf diese Schönheit in meinem Haus verzichten müssen. Ich danke dir für die Freude, die du mir gemacht hast.“
Aber am Ende des langen Spazierganges von dem Bach zum Haus war der Topf mit einem Sprung nur halbvoll. Das passierte täglich zwei Jahre lang und der Wasserträger hatte immer nur ein und einen halben Topf Wasser wie er zu Hause ankam.
Natürlich war der perfekte Topf sehr stolz auf seine Leistungen.
Aber der arme Topf mit einem Sprung machte sich selbst immer Vorwürfe und schämte sich, dass es nur die halbe Leistung erbringen konnte.
Eines Tages, nach zwei Jahren bitterer Selbstvorwürfe, sprach der Topf den Wasserträger beim Bach an. „Ich schäme mich und ich möchte mich bei dir entschuldigen. Der Sprung auf meiner Seite macht es nicht möglich das ganze Wasser zu dir nach Hause zu bringen. Den ganzen Weg entlang tröpfelt das Wasser hinaus. Weil ich fehlerhaft bin, bekommst du, trotz deiner Schwerarbeit, nicht alles was du bekommen solltest.“ sagte der Topf.
Der Wasserträger sagte zum Topf: “Aber ist es dir nicht aufgefallen, dass es auf deiner Seite des Weges wunderschöne Blumen gibt? Auf der anderen Seite gibt es keine. Ich habe immer gewusst, dass du einen Sprung hattest. Und deswegen habe ich Blumensamen auf deiner Seite des Weges gesät. Jeden Tag auf dem Weg nach Hause bewässerst du sie. Und seit zwei Jahren kann ich diese Blumen pflücken und mein Haus damit schmücken.
Wenn du anders wärst als du bist, würde ich auf diese Schönheit in meinem Haus verzichten müssen. Ich danke dir für die Freude, die du mir gemacht hast.“
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